Wie viel Benzin darf man lagern
In Deutschland gibt es strenge Regelungen für die Lagerung von Benzin und anderen brennbaren Flüssigkeiten, um die Sicherheit von Menschen und Umwelt zu gewährleisten. Die maximale Menge an Benzin, die in einem privaten Keller oder Garage lagern darf, beträgt 20 Liter. Dabei spielt es keine Rolle ob in dem Haus eine oder 30 Parteien wohnen. Wenn nichts im Mietvertrag verboten wurde darf in der eigenen Wohnung maximal 1 Liter brennbare Flüssigkeit gelagert werden. Diese Mengen gelten nur für zugelassene Treibstoffe, die in verschlossenen, bruchsicheren und nicht brennbaren Behältern aufbewahrt werden. Außerdem darf durch die Lagerung des Benzins keine „Geruchsbelästigung“ für Anwohner in der Umgebung entstehen.

Die Vorschriften für die Lagerung von Treibstoffen und Brennstoffen sind Teil der Gefahrstoffverordnung (§ 14 GefStoffV) und sollen verhindern, dass Benzin und andere brennbare Flüssigkeiten auslaufen oder in Brand geraten. Die Behälter müssen wie schon beschrieben aus bruchsicherem Material wie Metall oder Kunststoff bestehen und eine dichte, verschließbare Abdeckung haben. Am besten eignet sich ein Kanister aus Metall, da Benzin dort in der Regel länger haltbar ist. Außerdem sollte der Lagerort für Benzin gut belüftet und trocken sein, um die Bildung von Rost und Dämpfen zu verhindern. Es empfiehlt sich, regelmäßig den Zustand des Kanisters / der Kanister zu überprüfen, um sicherzustellen, dass er/sie noch intakt sind und keine Lecks oder Rost aufweisen.
Profitipp: Legen Sie bei der Lagerung von Metallkanistern immer ein Stück Holz unter den Kanister. Somit verhindert man, dass sich Nässe am Boden des Kanisters sammelt und über längere Zeiten Rost verursacht!
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